Adam spricht es aus

was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

22. August 2016
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346 – Das Vorwichsen

Liebe Frauen,

wichsen ist nicht gleich vorwichsen.

Aber was ist dann vorwichsen?

Letzte Woche habe ich Euch, liebe Frauen, darum gebeten, Euren Männern doch die Erlaubnis zu geben, ja, ihn dazu zu ermutigen, sich öfter mal einen runter zu holen. Wozu? Zu Eurem Vergnügen. Und zwar im Falle der Problems des zu frühen Kommens. Hat er am Tag zuvor gewichst, also vor-gewichst, hält er später länger durch. Vorwichsen ist genau das. So wie vorglühen. Was wiederum nichts mit dem schon vor dem Ausgehen sich Ansaufen zu tun hat, sondern mit Autos. Klar, ich Mann, ich denke an Autos. Diesel. Da muss man auch vorglühen lassen, den Motor. Damit es nachher besser geht. Vor also zeitlich gesehen.

Aber auch vorwichsen ist nicht gleich vorwichsen. Weiterlesen →

15. August 2016
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345 – Die Durchhaltetricks

Liebe Frauen,

Euer Mann kommt Euch zu früh?

Bild: Félicien Rops

Dann fickt häufiger mit ihm.

Nein, ich möchte wirklich nicht das Problem der als zu früh empfundenen Ejakulation lächerlich machen. Und es gibt sicherlich auch Fälle, da ist entweder eine medizinische oder auch eine therapeutische Abkärung und Hilfe angesag. Aber.

Aber erstens ist das Durchhaltevermögen relativ. Zweitens kann man sich auch anders vergnügen. Drittens gibt es Tricks.

Ad erstens: Manchen reicht kurz. Und aus.

Ad zweitens: Mann kann ja Frau auch mit anderen Mitteln zum Höhepunkt bringen, und dies, bevor er selber aktiv wird. Dann ist es nicht tragisch, wenn er selber nur kurz den Pimmel eintunkt, um abzuschießen.

Ad drittens: Man kann, wenn man es denn will, die Ejakulation verzögern. Und das einfachste und probateste Mittel dazu ist, es öfter zu tun. Weiterlesen →

8. August 2016
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344 – Der Rockstar

Liebe Frauen,

Männer wollen Rockstars sein.

Bild: Hishikawa Moronobu

Oder Fußballstars.

Was aber aufs Gleiche hinausläuft.

Sie wollen Stars sein. Sie wollen gefeiert werden. Sie wollen angehimmelt, angebetet werden. Ja, sie wollen auch viel Geld verdienen, aber, und das mag erstaunen, in diesem Fall geht es wirklich nur nebensächlich um die Kohle. Das gehört halt dazu. Sie wollen auf offener Straße angesprochen werden, sie wollen, dass vollkommen fremde Frauen unsterblich in sie verliebt sind und ein Kind von ihnen wollen oder ihnen zumindest einen blasen. Sie wollen alle Frauen für sich. Gerne auch gleichzeitig. Denn das ist es, was einen Rockstar ausmacht: Alle Frauen wollen ihn. Und ja, es geht um Sex. Es geht um potentiellen Sex. Es geht darum, zu wissen, dass alle Frauen dieser Welt mit dir schlafen wollen. Weiterlesen →

1. August 2016
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343 – Der Geruchstest

Liebe Frauen,

was ist Euch von der EM in Frankreich in Erinnerung geblieben?

Fußball? Gar nichts.

Ronaldo ist so schön, dass er wirkt wie künstlich.

Ach ja, richtig, Jogi Löw riecht an seinem Finger, nachdem er ihn in die Hose gesteckt hat, wäh, Männer, echt.

Eben, Männer, echt.

Das ist es, worauf ich hinauswollte, danke. Jogi Löw steckt sich den Finger in die Hose, einmal vorne, einmal hinten, zieht ihn wieder raus und riecht daran. Und die Welt schaut zu. Und die Welt verbreitet es. Und die Welt mockiert sich.

Gut, ja, er hätte sich vielleicht denken können, dass auf einer Pressekonferenz der eine oder andere fleißige Reporter seine Kamera schon laufen lässt. Aber daran hat er nicht gedacht. Weil er an etwas anderes gedacht hat. Und wenn man das mal hinterfragt, finde ich, ist es gar nicht so sehr wäh, wie alle tun. Denn es geht darum, dass Herrn Löw aller Wahrscheinlichkeit nach etwas gestört hat. In seiner Hose. Etwas, das ihn zum Gedanken gebracht hat: Hm, das, was mich da in der Arschritze juckt, das könnte unter Umständen von unangenehmem Geruch sein. Weiterlesen →

25. Juli 2016
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342 – Die Männer-sterben-oder-auch-nicht-Notfall-Checklist

Liebe Frauen,

ich weiß ja, wie sehr Ihr Euch darüber lustig macht, dass Männer beim kleinsten Kratzer ob des immensen Blutverlusts in Ohnmacht fallen und bei der leichtesten Verkühlung schwerstleidend dahinsiechen.

Bild: Sasha Kargaltsev

Und ich habe mich auch selber schonmal darüber lustig gemacht (Folge 12: Der Held).

Und es würde mich nicht wundern, wenn der berühmte Männerschnupfen schon Einzug in den allerheiligsten Duden gefunden hätte.

Und dabei geht doch leider eines verloren: Ja, wir Männer leiden gerne und ausgiebig und immer wieder. Aber das tun wir durchaus auch dann, wenn es uns wirklich dreckig geht. Nur dass genau das unter Umständen verloren geht, wenn Ihr Frauen mal wieder annehmt, dass es eh nix ist. Jaja, leide nur, du Mann, du, tu dir selber leid, mir nämlich nicht. Und was ist, wenn es wirklich weh tut? Wenn wir uns wirklich nicht mehr erheben können von der Bettstatt, welche unser Totenlager zu werden droht? Weil Ihr kichernd uns einen ganz ekelhaften Tee ans Bett bringt? Statt zu handeln? Weiterlesen →

18. Juli 2016
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341 – Der Sex im Auto

Liebe Frauen,

und? Schon mal in einem Auto gefickt?

Nicht umsonst ist mir wohl letzte Woche bezüglich Sex und Auto das Bild eines alten Wagens aus Großvaters Zeiten eingefallen, denn so verhält es sich auch mit dem sich darin abspielenden Vergnügens: lang lang ist’s her.

Und damit meine ich nicht: Mein letztes Mal Sex im Auto ist lange her (ist es), sondern überhaupt. Denn: Einerseits legen immer weniger Menschen Wert auf den Besitz eines Personenkraftfahrzeugs, andererseits können wir es auch woanders tun.

Ich bin fast am Land aufgewachsen, sprich: Am Rande einer Kleinstadt. Und damals (ja, es ist sehr lange her), war der Ausbau des öffentlichen Verkehrs höchstens gerade mal gezeugt, ausgebrütet und umgesetzt aber sicher nicht. Da empfahl es sich für junge Menschen, alsbald einen fahrbaren Untersatz ihr eigen zu nennen, so sie denn auch mal im Nachbardorf Kühe umscheißen oder die Landdisko unsicher machen wollten. Weiterlesen →

11. Juli 2016
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340 – Die Bescheidenheit

Liebe Frauen,

könnt Ihr Euch an die Werbung erinnern: Mein Haus, mein Auto, meine Yacht?

Zwei Männer sitzen sich gegenüber. Der erste legt nacheinander drei Fotos auf den Tisch und sagt dazu: „Mein Haus, mein Auto, meine Yacht.“ Auf den Fotos sind ein schönes Haus, ein schönes Auto und eine schöne Yacht zu sehen. Darauf legt der andere Mann ebenfalls drei Fotos auf den Tisch, ebenfalls mit den Worten: „Mein Haus, mein Auto, meine Yacht.“ Zu sehen ist ein größeres Haus, ein größeres Auto, eine größere Yacht. Keine Ahnung, wofür die Werbung war, Geldanlagen oder so. Neunziger halt, da durfte man noch Angeber sein.

Denn eben, heute würde man sagen: Angeber. Die Zeit der Yuppies, die mit dem Arm, an dem die goldene Rolex prangt, lässig über die Tür des brandneuen Ferrari vor der Edelboutique parken und auf ihre getunte Geliebte warten, sind vorbei. Gottseidank. Das heißt allerdings nicht, dass Männer heutzutage nicht mehr reich sein sollten. Ganz sicher nicht. Weiterlesen →

4. Juli 2016
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339 – Die Bräune

Liebe Frauen,

es gibt sehr viel, was ich nicht verstehen kann.

Was Frauen so machen.

Was grundsätzlich ja auch in Ordnung ist, ich muss nicht nur nicht alles verstehen, es ist auch gut, nicht alles zu verstehen, denn wenn man vom anderen alles weiß, wird er langweilig. Gilt eben auch geschlechterübergreifend. Aber.

Aber bitte, liebe Frauen, warum tut Ihr manche Sachen?

Zum Beispiel das mit dem Solarium.

Ich weiß, es ist Sommer, aber bei dem heurigen ist Solarium ein Thema, wie es scheint. Und ja, klar, es kann gut tun, inmitten eines bitteren Winters die Sonne mittels künstlicher Quellen doch auf der Haut zu spüren. Und auch ja, es ist nicht jedem gegeben, mit käsig weißer Haut attraktiv auszusehen. Und weiters ja, eine gesunde Bräune zeugt von, wie der Name schon sagt, Gesundheit, was wiederum etwas ist, was man anstreben sollte. Gesund zu sein. Aber dann sitze ich einer Frau gegenüber, die vielleicht sogar ein hübsche ist, eine nette, eine liebenswürdige, eine … braune. Und ich betone, dass ich keineswegs Frauen meine, die von Natur aus eine dünklere oder dunkle Hautfarbe haben. Weiterlesen →

© Raoul Biltgen

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