Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

170 – Die orale Onanie

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Liebe Frauen,

fragt mich nicht, warum ich das gemacht habe, zumindest war der Grund nicht der Hintergedanke, dabei der Hahn im Korb zu sein, obwohl ich das war, aber damals war ich ganz einfach noch zu jung und unerfahren, um die dadurch entstehenden Vorteile wahrzunehmen, aber als frühpubertierender Teenager habe ich zwei Jahre lang zwei Mal die Woche Ballettunterricht genommen. Und nicht zuletzt weil eigentlich bei mir längst Hopfen und Malz verloren war, litt ich sehr darunter, wenn sich meine Ballettlehrerin nach langwierigem und schweißtreibendem Aufwärmen mit ihrem ganzen Gewicht auf meinen Rücken drückte, um die Dehnung im unteren Rücken irgendwohin zu zwingen, wo sie ein Tänzer braucht, um sich grazil bewegen zu können. Das Resultat war, dass ich das schaffte, was sich sehr viele Männer in ihrem jungen und auch älteren Leben erhoffen: Ich konnte mir selber einen blasen. Ja, Ihr habt richtig gelesen, ich hatte schon mal meinen eigenen Schwanz im Mund. Na gut, nur die Eichel. Aber immerhin.

Wenn Ihr Euch jetzt denkt: Was ist denn das für einer?, möchte ich auf eine Statistik von FHM verweisen, die mir kürzlich untergekommen ist: Jeder vierte Mensch hat schon mal versucht, Oralsex mit sich selbst zu haben. Vielleicht tu ich Euch Frauen jetzt unrecht, aber da ich der absoluten Überzeugung bin, dass es bei den Männern weit mehr sind als nur 25%, seid Ihr wohl weniger daran interessiert, Euch selber zu lecken. Andererseits wissen wir ja auch, was man von Statistiken halten soll: nicht viel. Die Dunkelziffer liegt also mit Sicherheit wesentlich höher, nur dass es meine werten Geschlechtsgenossen nicht zugeben wollen.

Die dabei am meisten angewandte Technik ist zugleich auch die uneffektivste: Man versucht, seinen Kopf so weit wie möglich runter zum erigierten Schwanz zu ziehen, mit beiden Händen im Nacken drückt man nach, den Hintern hebt man stoßweise den zu einem Kussmund gespitzten Lippen entgegen, die Zunge ist so weit wie möglich aus dem Mund gestreckt, und doch sind es dann meistens mehr als nur ein paar Zentimeter, die zur Erreichung des Ziels fehlen. Resultat: Krampf im Nacken, weher Rücken, das unausweichliche Gefühl, sich gerade in einer der peinlichsten Haltungen befunden zu haben, die man als Mann einnehmen kann. Und mehr als einmal der schnelle Blick zum Fenster, ob eh die Vorhänge zugezogen sind. Ich selber habe einmal einen Nachbarn, in dessen Badezimmer ich von meinem Schreibtisch aus freien Blick hatte, dabei beobachtet, wie er genau dies unter der Dusche versucht hat. Und obwohl sein Schwanz steil nach oben stand, hat er es nicht geschafft und sich mit einem halbherzigen Wichsen zufrieden geben müssen.

Tatsächlich ist es aber nicht diese Technik, die die peinlichste ist, sollte man dabei beobachtet werden. Weit seltsamer mutet eine andere an, die allerdings weit effektiver ist. Und mit der ich es vor Jahren, nein, Jahrzehnten tatsächlich mal geschafft hab: Man legt sich auf den Rücken und hebt den Unterkörper wie beim Ansatz zu einer Rolle rückwärts über den Oberkörper, so dass der Schwanz direkt über dem Gesicht erscheint. Auch dann wird der Kopf unter Zuhilfenahme der Hände Richtung Penis gedrückt, durch Wippen der Lenden soll er ruckweise nach unten kommen … Und durch das Gewicht der Beine und des Hinterns kann man seinem Ziel in der Tat ein wenig näher kommen.

Ein wenig.

Selten genug.

Und dann? Dann schaut man auf seine eigene Eichel und kommt sich ziemlich blöd vor.

Und wenn man es doch und entgegen aller Wahrscheinlichkeiten und Erwartungen schafft? Dann leckt man ein wenig über die Eichel, stülpt die Lippen drüber und denkt sich: Naja, ist doch besser, wenn es eine Frau macht und ich dabei entspannt rumliegen und genießen kann.

Warum macht man es dann? Oder versucht es zumindest?

Muss ich diese Frage wirklich hier beantworten?

Na gut: Wenn der Mann nicht das bekommt, was er sich wünscht, oder weniger oft, ist immer die erste Lösung die beste: Do it yourself. Und grad als Teenager ist man dann doch weit davon entfernt, ein Mädel dazu zu überreden, sich mundtechnisch dem Genital anzunehmen.

Oder aber es ist neben der banalen Neugierde die dem Mann eigene grenzenlose Selbstüberschätzung: Weil er sich einbildet, dass Blasen auch für die Frau das absolut Geilste sein muss, (Hey, ich mein, die darf immerhin meinen Supermegaschwanz in den Mund nehmen,) denken sie, dass sie sich dieses Gefühl doch nicht entgehen lassen dürfen. Und dann sind sie sehr enttäuscht, wenn sie es eben nicht bis zu ihrem Pimmelmann schaffen. Denen sei geraten: Probiert Folgendes: Legt Euch mit Eurem Steifen über Euer Gesicht und holt Euch einen runter, ja, genau, und spritzt Euch in den Mund und ins Gesicht. Und dann reden wir nochmal darüber, wie geil das ist, den Frauen Euer warmes Sperma in Augen, Nase und Rachen zu befördern. Denn noch was sei gesagt: Selbst die Schlangenmenschen, Akrobaten und Tänzer unter den Männern, diejenigen also, die sich problemlos selber einen blasen können, tun dies nur selten bis zum Schluss. Mit anderen Worten: Sich dann auch noch selber in den Mund abfeuern kommt nur in Ausnahmfällen vor. Und den eigenen Saft schlucken? Sonst noch was?

Euer Adam

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© Raoul Biltgen

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