Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

229 – Das Ganztagsvorspiel

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Liebe Frauen,

jaja, das ewige Dilemma, Vorspiel oder nicht, hab ich alles letzte Woche behandelt.

Bild: Heinrich Lossow

Deswegen lasst mich diese Woche ein wenig ausholen und eine besondere Variante des Vorspiels anführen, die weit über das hinausgeht, was man normalerweise unter Vorspiel versteht. Das Ganztagsvorspiel.

Und, ja, genau darum geht es, ein Vorspiel sich über einen ganzen Tag erstrecken zu lassen.

Während ein übliches Vorspiel ja dann doch von begrenzter Dauer ist, und sei es nur, weil der Mann dann einfach keinen Bock mehr hat und denkt, ok, Vorspiel, wenn es denn sein muss, damit die Frau feucht wird und ich reinkomm und sie dann auch kommt, wenn ich komm und so weiter, geht es in diesem Fall um weit mehr, als nur darum, sich auf das angeblich Eigentliche vorzubereiten. Und es geht auch mehr als um ein wenig Vorfreude, denn Vorfreude heißt ja nur, dass man sich schon vorher auf das freut, was dann das Ziel der Aktion Vorspiel ist. Das Ganztagsvorspiel aber dauert viel zu lang, als dass es sich damit erschöpfen könnte. Das Ganztagsvorspiel ist im Grunde schon Sex, der einen ganzen Tag andauert, nur dass es währenddessen nicht dazu kommt, dass es aufhört. Logisch. Sprich: Dass Mann abspritzt. Jetzt mal aus der Sicht des Mannes. Denn bei ihm ist es doch meistens so, dass wenn er mal sein Sperma in die Welt geschossen hat, in den meisten Fällen alles wieder eingepackt wird und gut ist. In diesem Fall muss also genau das verhindert werden. So lange wie möglich. Der Trick aber ist, dass so oft wie möglich genau das provoziert wird. Und auch jetzt rede ich aus der Sicht der Männer, was soll ich auch anderes tun, nicht wahr?

Aber was ist denn nun Konkretes anzuwenden, fragt Ihr Euch vielleicht?

Alles, was Euch einfällt.

Und keine Scham vor Banalitäten, vor dem scheinbar Simplen, denn das wirkt meist am besten. Mit anderen Worten: Beginnt den Ganztagsvorspieltag zum Beispiel ruhig damit, dass Ihr den Penis Eures noch schlaftrunkenen Mannes blast. Und dann aufhört. Und wenn er dann mit einer Latte unter die Dusche steigt, um unter einem zu diesem Zwecke besonders kalt eingestellten Wasserstrahl das Ding zum Schrumpeln zu bringen, steigt ihr dazu und reibt Euch an ihm. Und steigt wieder aus, wenn er wieder soweit wäre. Und schaut ihm zu, wie er seine nicht abschwellende Erektion nicht in die Hose zwängen kann. Aber es kann auch durchaus subtiler sein. Einfach mal beim Vorbeigehen den Po grabschen. Oder den Daumen lecken. Oder die Lippen. Eure. Seine. Oder Euch selber über die Brust fahren, während er zuschaut. Oder in den Schritt. Oder Ihr sagt ihm, dass Ihr keine Unterwäsche tragt. Oder Ihr zieht Euch besonders sexy an. Oder aus. Oder Ihr schickt ihm eine SMS mit mehr als eindeutigen Worten, wenn er auf Arbeit ist. Oder mit mehr als eindeutigen Bildern. Oder eine kleine Nachricht per facebook oder oder oder, herrgott, Ihr wisst doch sicher, womit Ihr Euren Mann anmachen könnt, und da gibt es ebenfalls sicher Dinge, die nur Ihr wisst und ich hier gar nicht aufzählen kann. Tut es. Immer wieder. Die ganze Zeit durch. Den ganzen Tag. Und fragt ruhig, wie steif er gerade ist, wenn er doch in ein superwichtiges Meeting muss. Oder die Ubahnstationen vorbeizischen lässt, weil seine Hose eine Beule aufweist, die nicht zu übersehen ist, weil er einen kurzen Blick auf ein nettes kleines Bild geworfen hat, das Ihr ihm per whatssapp geschickt habt. Denn das Bewusstsein, eine Erektion zu haben, löst bei den meisten Männern aus, dass die Erektion sich eher verstärkt, als dass er sie los wird. Seid frivol, seid unverschämt, seid schmutzig, seid subtil, seid alles, was Ihr wollt.

Der einzige Nachteil, der daraus erwachsen könnte, ist, dass es, wenn es dann am Abend endlich zur körperlichen Vereinigung kommt, er recht shnell soweit ist.

Weshalb es natürlich gilt, das Spiel auch umgedreht zu spielen. Es geht ja nicht nur darum, dass Ihr ihn so lange wie möglich steif haltet, sondern Ihr so lange wie möglich feucht bleibt und am Ende des Tages auch auf nichts anderes hofft, als dass Ihr endlich all das rauslassen könnt, was sich so lang aufgestaut hat.

Und da ich Euch ja jetzt so ein paar kleine Anregungen gegeben habe, wie Ihr es machen könnt, zögert nicht, Eure Anregungen loszuwerden. Muss nicht an mich sein, ich bin nicht für Euren Spaß zuständig, aber Euer Mann ist es, also lasst ihn wissen, was er tun kann, dass Ihr Euch denkt, Ihr könnt nicht mehr aufstehen, weil man sonst den feuchten Fleck an Hose und Stuhl sofort erkennt. Und: Wenn er weiß, dass er genau dies bei Euch auslöst, glaubt mir, dann müsst Ihr im Grunde nichts anderes mehr tun, als ihm genau dies mitzuteilen, und er wird bleich im Gesicht, weil sich sein ganzes Blut in den Lenden sammelt vor Geilheit.

Euer Adam

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© Raoul Biltgen

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