Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

239 – Die Nacktschläfer

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Liebe Frauen,

wollt Ihr endlich glücklich in einer Beziehung sein?

Ganz einfach: Schlaft nackt.

Euer Partner auch.

Fertig aus.

Ja, das hat eine neue Studie ergeben: Je weniger man an hat, desto glücklicher ist die Beziehung. Und diese Studie wurde von einem Textilunternehmen in Auftrag geben, könnte man also meinen, dass eher das Gegenteil rauskommt. Allerdings meint die Studie, dies könne daran liegen, dass sich die Bettwäsche an nackter Haut besonders gut anfühle, weswegen eine Atmosphäre der Offenheit und Intimität gefördert würde. So, ok, und was stellt dieses „Textilunternehmer“ her? Vielleicht zufällig dann doch auch sowas wie Bettwäsche? Wär möglich, nicht? Schließlich muss eine Studie, für die man viel Geld gelöhnt hat, so interpretiert werden, dass man was davon hat. Ein Argument, mehr Bettwäsche zu verkaufen zum Beispiel.

Aber ich glaube der Studie, auch wenn ich einen anderen Grund darin sehe, warum nackt schlafen der Beziehung gut tut.

Wann ist man denn nackt?

Eben, wenn man einander vertraut. Kleidung ist doch vor allem Schutz. Schutz vor den Wetterverhältnissen, aber in den Wohnungen und Häusern der westlichen Welt (es wurden Briten befragt), herrscht in den meisten Fällen ein Klima, das einen besonderen Schutzes nicht nötig macht. Und man schützt sich vor anderen Menschen, vor ihren Blicken. Man versteckt sich, man versteckt etwas von sich, man will sich ja nicht entblößen, und gerade der Körper wird so gerne als nicht perfekt angesehen. Aber auch versteckt man gewisse Gefühle unter Kleidung. Und wo wir über Nacktheit und Bett sprechen: Ja, man versteckt zum Beispiel, dass man grad geil ist. Das gilt vor allem für den Mann. Aber durchaus nicht nur. Ist man aber nackt, ist man ehrlich. Und das fördert das Vertrauen. Und das tut einer Beziehung gut.

Aber wenn man nackt ist, spürt man sich auch viel mehr, wie wenn da zwei Schichten Klamotten dazwischen sind. Babys legt man nach der Geburt auf die nackte Brust der Mutter. Und schon fühlt sich Baby wohl. Das ist bei Erwachsenen nicht anders, nur dass es dann um den Partner geht, den man spüren will. Und da geht es absolut nicht um etwas Sexuelles.

Oder nicht nur. Denn tatsächlich können beide oben angeführte Punkte, Vertrauen und einander Spüren, auch dazu führen, dass man Sex hat, schließlich haben wir auch zwei Grundbedingungen dafür erfüllt. Ich kann es aber auch banaler sagen: Wenn man sich nackt sieht, sieht man eben auch diverse Geschlechtsmerkmale, männliche wie weibliche, und diese verbindet man eh klar mit Geschlechtsverkehr und schon ist der Gedanke nicht mehr fern, es zu tun, und wo wir grad nackt sind … Und dass eine gesunde Sexualität einer Beziehung auch nicht unbedingt schadet, davon gehen wir doch mal aus, nicht wahr?

Eben.

Macht Euch nackig und seid glücklich.

Euer Adam

P.S.: Hier gibt es übrigens auch noch ein paar Zahlen der Studie, falls es wen interessiert: www.n24.de

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© Raoul Biltgen

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