Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

265 – Die Monogamie

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Liebe Frauen,

Monogamie ist, wenn man trotzdem seinen Spaß hat.

Bild: Peter Fendi

Oder so.

Wurde ich letztens in einer Runde, in der ich der einzige Mann war, mal wieder als Adam vom Dienst von Frauen dazu gefragt, wie denn das so ist bei den Männern, ob die überhaupt monogam sein können. Leider habe ich den Anfang des Gespräches, das zu dieser Frage geführt hat, verpasst, aber ich schätze mal der hatte etwas mit Erfahrungen mit Männern in der Vergangenheit der drei Frauen zu tun.

Hätte ich anders reagiert, hätte ich diese Vorgeschichte mitbekommen?

Ich glaube nicht.

Denn meine Reaktion war Überraschung. Überraschung darüber, dass die drei Frauen überrascht waren darüber, dass ich vollkommen selbstverständlich sagte, dass Männer natürlich monogam sein können.

Liebe Frauen: Können sie das etwa nicht?

Wie kommt Ihr da drauf?

Weil Ihr noch nie einem monogamen Mann begegnet seid? Weil Ihr das für ein Märchen aus Hollywood-Filmen haltet? Oder weil es eher so ist, dass ein Hollywood-Film erst dann in Fahrt kommt, wenn ein Mann seine Unfähgkeit zur Monogamie entdeckt?

Liebe Frauen. Doch, sie können es. Denn selbst Männer sind keine rein von Trieben angefeuerte Tiere, die sich nicht mehr unter Kontrolle haben, wenn sie eine Frau nur sehen, wenn ihnen der Geruch einer Frau in die Nase steigt, wenn sie Euch über den Weg laufen. Denn auch Männer können Herr über sich selbst sein. Wenn sie es wollen.

Wenn sie es wollen, dann können sich auch Männer wie Menschen benehmen.

Wenn also Männer sagen, monogam sein, das könnten sie nicht, dann lügen sie, weil sie nicht monogam sein wollen. Ich habe keine Ahnung, ob das in den Genen liegt, von wegen Männer müssen Ihr Erbgut mittels Samenverbreitung in so viele Frauen wie möglich in die Zukunft streuen, vielleicht, aber das ist immer noch kein Grund, dass sie sich wie dauergeile Hunde aufführen. Denn sie können selbst entscheiden, ob sie ihren Schwanz wo reinstecken oder nicht. Dazu haben sie ein Gehirn, das sie dazu befähigt. Manche sagen: Kraft ihres Geistes über Körper und Seele.

Das Problem ist: Warum sollten Männer es wollen, wenn Ihr, liebe Frauen, eh davon ausgeht, dass sie es nicht können? Denn das führt zum (männlichen) Gedankenschluss, dass es Euch egal ist, sonst würdet Ihr Euch ja nicht immer wieder einen neuen nehmen, nachdem mal wieder einer rumgevögelt hat.

Oder gibt es da doch irgendwo in Euch dieses kleine Fünkchen Hoffnung, dass Ihr unrecht habt und ich recht habe und es irgendwo versteckt die paar wenigen Männer gibt, die es wollen und können und tun, monogam sein?

Euer Adam

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© Raoul Biltgen

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