Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

276 – Die erogenen Zonen des Mannes

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Liebe Frauen,

es gibt so viele Witzchen und Klischees darüber, dass der Mann nur eine einzige erogene Zone besitzt, und die sitzt zwischen seinen Beinen.

Bild: Wellcome Images

Natürlich haben diese Witze nicht recht, ein Mann hat nicht nur eine erogene Zone. Ein Mann hat zwei erogene Zonen.

Und, ja, die erste sitzt zwischen seinen Beinen. Allerdings ist sie ausgedehnter, als so mancher annehmen möchte. Denn sie umfasst den Penis, auf jeden Fall, sie inkludiert aber auch die Eier, die Innenseiten der Oberschenkel, den Damm, also den Übergang der Eier nach hinten, und den Anus. Genau, das Loch. Auch wenn viele Männer diesen letzten Teil nicht zulassen wollen, aber das ist dann deren Problem. Dann ist allerdings meistens auch bereits der Damm Tabuzone. Die Innenseiten der Oberschenkel hingegen sind deswegen Teil dieser etwas größeren erogenen Zone, weil sie hinführen zum Mittelpunkt, eben, zum Schwanz. Die Eier hängen halt dran, also warum sie nicht mit einbeziehen? Ansonsten aber kommen wir der Sache mit den Witzen recht nah: Es geht und dreht sich doch alles um den Schwanz, den Penis, den Dingdong, wie auch immer Ihr ihn nennen wollt. Dient eine erogene Zone dazu, zu erregen, dann konzentriert Euch genau darauf und aus und Ihr macht Euren Mann glücklich.

Erst kürzlich bin ich über einen Artikel gestolpert, der mir die 6 erogenen Zonen beim Mann erklären wollte. Ich habe herzlich gelacht. Nein, habe ich nicht, ich habe traurig mit dem Kopf geschüttelt, denn der Artikel war für Frauen geschrieben, damit sie ihrem Mann eine Freude machen können, indem sie auch andere erogene Zonen als nur den Pimmel bedienen. Resultat: Viele Männer werden sich denken: Warum will die mir jetzt unbedingt die Haare waschen? Hab ich Läuse? Oder: Jetzt tut die schon wieder stundenlang an meinen Füßen rummassieren, dabei tut sie das doch nur, weil sie mich davon überzeugen will, das Nämliche bei ihr zu machen. Oder: Bleib mit deinem Finger aus meiner Nase. Der Artikel war von einer Frau geschrieben. Und leider muss ich annehmen, dass sie da ein wenig zu sehr von sich und ihren weiblichen Vorstellungen von erogenen Zonen ausgegangen ist. Nein, es ist nicht so. Schwanz. Bitte. Macht es Euch doch nicht unnütz schwerer, als es ist. Und uns.

Aber ich habe von einer zweiten erogenen Zone gesprochen. Und die nennt sich Hirn. Oder: Vorstellungskraft. Oder: Phantasie. Oder von mir aus auch: Fantasie. Was macht den Mann heiß? Was er sich vorstellt. Was in seinem kleinen versauten Köpfchen so vorgeht. Wenn die Bilder rasen und einen ganzen Film ergeben, in dem es um Sex geht. Und um seinen Schwanz. Wenn Ihr also tatsächlich Euren Mann anmachen wollt, ohne dabei zwischen seine Beine zu greifen, dann gebt ihm etwas, was in seinem Kopf Kaskaden schlägt. Zeigt ihm etwas, sagt ihm etwas, deutet etwas an. Oder seid direkt und klar und deutlich.

Und jetzt wird es sogar möglich, den einen oder anderen dieser wunderschönen Tipps aus dem besagten Artikel anzuwenden, wenn Ihr denn unbedingt wollt. Wenn Ihr nämlich Eurem Mann die Haare wascht, während er nackt ist und Ihr nackt seid, dann ist ihm das Haare waschen Lassen zwar immer noch wurscht, er nimmt es aber in Kauf, weil aufgrund der Nacktheit dabei seine Phantasie weiterrennt. Dann könnt Ihr auch seine Brustwarzen lecken: Weil er sich vorstellt, wie Ihr von der Brust über den Bauch nach unten … Oder von den Füßen über die Oberschenkel nach oben … Oder …

So funktioniert das mit den ergoegen Zonen des Mannes.

Nur lasst Eure Finger aus seiner Nase. Bitte.

Euer Adam

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© Raoul Biltgen

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