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394 – Der Schwanz

23. Juli 2017

23 Kommentare

  • Penis

Liebe Frauen,

Schwanz, Schwanz, Schwanz, Schwanz, Schwanz.

Sagt das mal mehrfach ganz schnell. Was für ein Zungenbrecher.

Und jetzt höre ich schon die Männer kichern: Kch, kch, mein Schwanz ist ein Zungenbrecher.

Oder habt Ihr etwa auch so gedacht, liebe Frauen?

Männer denken auf jeden Fall immer an ihren Schwanz. Und was man alles damit anstellen kann. Oder könnte. Oder überhaupt. Schwanz, Schwanz, Schwanz. Ständig. An nichts anderes denken die. Haben sonst nichts im Kopf. Falsch, nein, sie denken ja mit ihm, dem Schwanz. Und deswegen denken sie im Grunde nur an sich selbst. Weil sie sich als Schwanz sehen. Das ist es, was sie 394 - der Schwanz | Adam sprichtsind, Schwänze. Mit Eiern dran, von mir aus. Aber sonst gibt es da nicht viel. Wenn ich mal so versuche männliche Gedankengänge auseinanderzudröseln: Es läuft immer auf den Schwanz hinaus. Alle anderen Gedanken? Es geht am Ende um den Schwanz. Geld? Schwanz. Muskeln? Schwanz. Klamotten? Schwanz.

Die Welt retten?

Ah, meint Ihr jetzt, da geht es doch nicht um …

Schwanz. Aber sowas von Schwanz. Es geht darum, dass der Mann dasteht, wie er denkt, dass er am besten dasteht. Damit alle auf seinen Schwanz schauen. Im übertragenen Sinn meinetwegen. Aber doch. Weil er geliebt werden will. Weil er bewundert werden will. Weil er begehrt werden will. Weil er seinen Schwanz einsetzen will. Weil er einen hat.

Genau deswegen ist es auch so schlimm für einen Mann, wenn er einen hat, der nicht so ist, wie er es gerne hätte. Dann nutzen die fettesten Autos und Konten und Muskeln und Friedensnobelpreise nichts, wenn er sich am Ende des Tages denkt: Aber ich kann ihn nicht herzeigen, meinen Schwanz.

Aus welchem Grund auch immer.

Der Mann denkt tatsächlich (ja, tatsächlich), das ist das Wichtigste.

Für Euch.

Oder ist es etwa nicht so?

Nicht?

Jaja, das sagt Ihr jetzt nur so, weil Ihr uns schonen wollt. Aber heimlich denkt Ihr es trotzdem: Was für ein Schwanz. Und was Ihr mit diesem kurzen Satz alles auszudrücken vermögt, das will ich gar nichts erst wissen.

Das Problem ist, dass die Männer etwas übersehen, den neuesten Trend, den Ihr, liebe Frauen, doch schon seit Jahren und Jahrzehnten loszutreten versucht: Sapiosexualität.

Was das schon wieder bedeutet?

Dass jemand auf Intelligenz steht.

Euer Adam

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23 Kommentare zu "394 – Der Schwanz"

  • \“Vielleicht sollten Frauen mal mehr an ihre Vulva denken\“ Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, liebe Frauen, aber genau das wird Frauen nicht gerade leicht gemacht, wenn ihnen ihr Leben lang eingetrichtert wird, wie bäh das da unten bei Frauen ist.

  • Das Schwanz-Denken wird offenbar in die Wiege gelegt. Wir Jungen haben alle damit gespielt, oft unbewusst. Wie gestern auf dem Campingplatz. Ein kleiner lief nackt herum und hatte sein Schnippelchen in der Hand. Er hat es nicht bemerkt. Heute, anderer Ort, gleiches Spiel.
    Also, wenn Jungen und Männer mit ihrem Geschlechtsteil spielen und Frauen nicht, dann bedeutet das nicht, dass die Männer was falsch machen. Männer lernen sich kennen!
    Liebe Frauen, in welchem Alter habt habt ihr eure Muschi so richtig erforscht?

    • Alle Kinder berühren ihre Geschlechtsorgane, Jungs und Mädchen. Den Mädchen wird das aber alsbald als böse ausgetrieben, den Jungs höchstens oberflächlich.

      • Und wer treibt uns das aus? Es sind die verdammten Schwarzkittel. In ALLEN Religionen dieser Welt!
        Die sollen sich um die Kinderficker in ihren eigenen Reihen kümmern. Neuerdings in Regensburg.

      • Ich glaube, du meinst Seite 282 in besagtem Buch. Eine sogenannte chemische Kastration kann nicht \“angeordnet\“ werden, sie ist in Deutschland oder auch Österreich nur auf freiwilliger Basis erlaubt. Im Gegensatz zu Polen. Und in den meisten Fällen selbst für Betroffene sehr schwer zu bekommen, das geht durch eine Instanzen, viele, die das wollen, müssen regelrecht darum kämpfen, es zu bekommen. Und die Vergabe eines solchen Medikaments ist nicht immer gleichzusetzen mit einer hormonellen Kastration. Es kommt auf die Dosierung an, es kann auch eine Reduktion sein. Davon abgesehen ist der Begriff \“Kastration\“ über Medikamente vollkommen falsch, denn es wird lediglich auf die Dauer der Medikamenteneinnahme die Produktion von Testosteron unterdrückt. Werden die Medikamente abgesetzt, lässt die Wirkung nach. Eine Kastration aber deutet an, dass es endgültig wäre. Da ich (in meinem anderen Leben) immer mal wieder mit Menschen zu tun habe, die sich freiwillig \“chemisch kastrieren\“ lassen, weiß ich, dass dies – trotz der massiven Nebenwirkungen – als Erleichterung empfunden wird. Wenn nämlich der Sexualdrang so groß ist, dass der Betroffene darunter leidet, wenn es wie bei einer Sucht ist, die dazu führt, dass er das Gefühl hat, sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben, sondern von der Sucht/dem Drang/der Lust kontrolliert wird. In der Therapie mit Sexualtätern ist der Einsatz vielleicht vergleichbar mit dem Einsatz von Antidepressiva bei Depressiven: Die Medikamente können einen Depressiven erst dazu bringen, fähig zu werden, eine Therapie zu machen. Sie sind aber nicht die Lösung des Problems und können auch keine Therapie ersetzen. So scheint es mir auch im geschilderten Fall angedacht gewesen zu sein. Dass man dies überhaupt getan hat, hat man ja auch erst nachdem man festgestellt hat, dass eine solche Medikemantenvergabe keinen Einfluss mehr auf die körperliche Entwicklung haben würde.
        Dass auch Jugendliche zu Sexualtätern werden können, steht indes außer Frage. Woran das jeweils liegt, muss individuell in einer Therapie geklärt werden, um mögliche weitere Straftaten in der Zukunft zu verhindern. Straftat, also Missbrauch, Übergriff, wie auch immer man es nennen möchte, ist es dann, wenn einer gegen den Willen etwas anderen tut. Dazu muss gesagt sein, dass es eben nicht auf das ausgesprochene \“Nein\“ ankommt. Gerade Kinder können oft nicht einschätzen, was ihnen widerfährt, Reaktionen werden (bewusst oder nicht bewusst) missinterpretiert usw. Deswegen gibt es Gesetze: Zum Schutz von Unmündigen, die sich noch nicht selber schützen können. Ein 15jähriger, der ein achtjähriges Mädchen missbraucht, schadet diesem Mädchen. Also muss etwas unternommen werden, nämlich auch um ihm zu helfen: Nicht dieses Verhalten, welches im Endeffekt ja nicht nur seinen Opfern sondern auch ihm selber schadet, in der Zukunft weiter auszuleben.
        Deswegen hinkt dein Verglich mit Doktorspielen auch: Bei Doktorspielen entdecken zwei etwa Gleichaltrige ihre Körper. Weil beide das wollen und beide am gleichen Entwicklungsstand sind.
        Als Gegenbeispiel: Wenn ein 15jähriger (oder meinetwegen auch ein 12jähriger) eine achtjährige schlägt, wird man auch einschreiten. Und wenn ein einmaliges Einschreiten nicht hilft, wenn festgestellt wird, dass dieses Verhalten immer weitergeht, wird man sich was überlegen. Meistens wird man zu einem Psychologen gehen. Weil eindeutig etwas in ihm bewirkt, Grenzen zu überschreiten und anderen zu schaden. Und, wie im anderen Fall gesagt, im Endeffekt auch sich.
        Also bitte Vorsicht bei der Interpretation von Fallbeispielen!

        • Auch ich würde bei einem 12jährigen nicht von Pädophilie sprechen, und sehr zu recht macht sich ein 12jähriger ja auch nicht strafbar. Körperlich sind Übergriffe sehr wohl möglich, da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Was das Geistige anbelangt: Eben deswegen ist es wichtig, einzuschreiten, sobald übergriffiges Verhalten beobachtet wird, um dem Kind (weil das ist es noch selbst), näher zu bringen, was es da überhaupt tut, um die Gründe zu hinterfragen und für die Zukunft vorzusorgen, ehe es zu spät ist.
          Was das religiös Moralische anbelangt: Unter Psychotherapeuten gibt es eher wenige, die damit kommen, im Gegenteil, wir wissen, wie viel Schaden da leider immer noch angerichtet wird, und wir versuchen dann zu retten, was zu retten ist 😉
          Und ja, Zölibat begünstigt übergriffiges Verhalten. Meine Meinung zumindest.

    • Spät, viel zu spät. Und von den Brüsten ganz zu schweigen. Die waren mir – schon rein grössenbedingt – im Weg seit ich 13 war. Da trug ich schon 75E… ich hab sie erst schätzen gelernt während und nachdem ich meinen Sohn gestillt habe.

    • und nochmal weil ich eben zu schnell war:

      \“dass der Schwanz in aller Munde ist\“

      Das passt jetzt aber genau in diesem Zusammenhang! :\’D :\’D

      Scherz beiseite: wahrscheinlich hast du recht. Allerdings interessiert es mich jetzt schon auf welche Art Sexspielzeug im Bett ihr Jungs jetzt steht und warum. Immerhin gibt es in den in Frage kommenden Shops genug Spielzeuge für den Mann, welches nicht für die Penetration desselben vorgesehen ist. Warum also nicht mal der Partnerin sagen, was und wie ihr es euch wünscht? Vielleicht wärest du positiv überrscht?
      Was sagt uns denn Adam zu diesem Thema? Welches Sexspielzeug wünscht ihr Männer Euch?

      • Wegen des Par. 183, der nur Männer bestraft, hatte ich mal an die Regierung und an den Petitionsausschuss geschrieben. Eine Änderung wurde abgelehnt. Verstößt also gegen Art. 3 GG.

  • Da gibts aber noch einen gravierenden Unterschied: Mann kann den Schwanz ganz gut verbergen. Wenn er nicht grade steht. Der Schwanz. Und der Mann. Versuch das mal mit \’nem großen Busen…

    • Was die Häufigkeit angeht meldet sich die Muschi wohl eher nicht so oft. Was aber nicht unbedingt heißt, dass frau weniger häufig an Sex denkt. Auf jeden Fall ist es körperlich weniger auffällig. Aber die Nippel melden sich ja auch. Und nicht nur bei sexueller Erregung. Wenn es kalt ist, wenn der Stoff reibt, beim \’bewegendem\‘ Sport, bei allem was Gänsehaut verursacht… und die sind dann ziemlich auf Augenhöhe!

  • Vielleicht bin ich rückständig, vielleicht auch nur alt. Ich kann mit diesem Spielzeug nichts anfangen. Nackte Haut brauche ich, nackte Haut macht geil! Ich muss Leben spüren.
    Auch diese Statuen, die nur aus Körper bestehen, ohne Arme und Kopf, sind furchtbar.

  • Gesetze stellen im Idealfall den Versuch dar, sich einem Ideal anzunähern. Doch da spielen natürlich auch Ideologie, Machtwille, Populismus, Unwissen und so vieles mehr eine Rolle, so dass es eher ein auf und ab und hin und her ist.

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