Adam spricht es aus

was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

53 – Die maximale Füllmenge der Frau

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Liebe Frauen,

ein Thema, über das man einfach nicht genug reden kann, ist und bleibt die Größe der Bestücktheit des Mannes.

Vor kurzem habe ich mit einer befreundeten Schriftstellerin genau darüber gesprochen, und sie hat mir erlaubt, ihren Namen zu nennen, damit man nicht denkt, ich erfinde hier irgendwas. Also, sie heißt Sabina Naber, und auch sie scheut sich nicht, in ihren Romanen die Dinge beim Namen zu nennen. Und so hat sie mich auf eine Tatsache aufmerksam gemacht, die eigentlich logisch ist und auf der Hand liegt, und doch ist es mir bisher nicht in den Sinn gekommen.

Also: Es gibt große Schwänze und kleine, es gibt welche, die sind recht schnuckelig, wenn sie hängen, aber erigiert zeigen sie, was sie wirklich drauf haben. Andere wiederum sehen nach einem ordentlichen Stück Fleisch aus, so lange sie schlaff sind, aber als Ständer machen sie eine eher kümmerliche Figur. Es gibt alle Varianten und Größen. Und es gibt die Übergrößen, jene Dinger, die man gerne mal in Pornos sieht, die dem Unterarm eines normalen Menschen gleichkommen, und zwar sowohl was die Länge wie was den Umfang angeht. Richtige Prügel eben. Knüppel. Fette Salami.

Aber! Worum geht es denn? Es geht darum, dass diese Fleischteile in die Frau eindringen. So, und jetzt kommen wir zum Punkt: Auch die weiblichen Geschlechtsorgane haben eine gewisse Größe. Ich rede jetzt nicht von Schamlippen, die an den Oberschenkeln kleben, weil sie so lang und schlabberig sind, ich rede von den inneren Werten, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Der Penis geht ja wo hin, wenn er eindringt, und zwar in die Scheide. Und die endet am Muttermund. Und der Weg vom Eingang bis zum Ende beträgt je nach Auskunftstelle mal sieben bis neun, mal bis zu zwölf Zentimeter. Und es sind diese nicht so besonders vielen Zentimeter, die es auszufüllen gilt. Und das können doch die meisten Männer (ja, messt nach, Ihr könnt es). Und die Fleischwürste dieser Welt? Die müssen leider draußen bleiben. So verhält es sich nämlich.

Und das ist doch auch vollkommen klar, dass es so ist. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die meisten Männer mit den meisten Frauen kompatibel sind. Und umgekehrt. Wär ja auch blöd (wenn auch nicht unwitzig, wie ich zugeben muss), wenn wir jedes Mal zuerst nachmessen müssten, ob wir auch zusammenpassen, bevor wir in die Kiste steigen. Also ist die Vagina der Frau nicht auf Riesendödel ausgerichtet, sondern auf den Durchschnitt. Und wer hat einen durchschnittlich langen und dicken Schwanz? Die allerallermeisten, auch wenn sie befürchten, es wär zu wenig, und hoffen, es wär viel mehr. Das einzig richtige Maß ist ganz einfach nur der Durchschnitt.

Und mal ehrlich, liebe Frauen: Sagt Ihr Euch eigentlich auch die ganze Zeit: „Oh, mein Scheideneingang ist viel zu groß, da verlieren sich die Schwänze der normal bestückten Männer ständig?“ Ich glaube nicht.

Wenn doch: Lasst es mich wissen.

Euer Adam

Bild: Leonardo da Vinci

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© Raoul Biltgen

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