Liebe Frauen,
wie letzte Woche versprochen, hier ein paar ganz konkrete Hinweise, darauf, wie Ihr Eurem Mann zur Hand gehen könnt. Oder, um es klar und deutlich zu sagen: Wie Ihr ihm einen runterholen sollt.
Die Faustregel lautet: Einfach ist gut. Und einfach bedeutet in diesem Fall: Rauf und runter. Nicht hin und her drehen, ein Schwanz ist ja kein Schraubverschluss. Schon gar nicht verbiegen, das kann durchaus schmerzhaft sein, und auch wenn Schmerzen in der einen oder anderen Situation als angenehm empfunden werden, diese sind es eher selten. (Das gilt übrigens auch bei der Penetration: Man lese nur mal bei Dieter Bohlen nach, schließlich hat die ganze Welt über seinen Penisbruch gelacht. Das kommt davon, wenn er brutal verbogen wird.) Ist er gerade, bleibt er gerade. Hat er einen natürlichen Knick, dann versucht nicht, ihn zurechtzubiegen. Auch dieses seltsame Rubbeln an der Latte, wie man es als Pfadfinder gelernt hat, um mit einem Holzstöckchen ein Feuer anzuzünden, ist Quatsch. Oder nur so mit einem Finger dran rumspielen, nein, bringt nicht wirklich viel. Gut, dazwischen mal nur ganz leicht drüber streicheln ist ok, den Druck der Hand mal etwas lösen, zur Abwechslung, aber davon alleine werden nur wenige Männer befriedigt. Trotzdem ist ein wenig Abwechslung ganz gut, und die beste Wirkung erzielt Ihr durch Rhythmuswechsel. Mal schnell, dann wieder langsam, dann eine längere Phase auf und ab …
Den Ständer schlagen ist noch so ein Thema. Warum? Weil Ihr böse auf ihn seid? Naja, weiß ja nicht. Zumindest nicht mit der Hand. Zwischen den Brüsten, ja, gegen die Backen (die im Gesicht und die anderen), sicher, aber wir reden ja über den Handjob, nicht? Ja, das tun wir.
Also: rauf und runter, und zwar mit der ganzen Hand. Nur mit Daumen und Zeigefinger einen Ring bilden kann zwar auch was haben, aber grad wenn Eure Finger eher knochig sind, muss es nicht sein. Je mehr Kontakt zwischen Hand und Erektion besteht, desto besser ist es, sag ich mal. Und bitte darauf achten, dass die Haut nicht zu trocken ist, ganz besonders, wenn Ihr über die Eichel streicht. Im Bedarfsfall gibt es Cremes und Zeug, einfach nur mal mit Spucke anfeuchten reicht aber meistens aus und kann locker ins Liebesspiel mit eingebaut werden.
A propos Eichel. Bei nicht beschnittenen Männern ist die Vorhaut mit einzubeziehen. Vor allem solltet Ihr nicht einfach nur ignorant drüber rubbeln, denn die zurückgezogene Vorhaut ist sehr empfindlich und Blasen bei zu rabiatem Vorgehen keine Seltenheit. (Blasen beim Blasen habe ich noch nicht erlebt.)
Nun fehlt eigentlich nur noch eins. Sollte Euer Mann dafür aufgeschlossen sein, kann ein Finger im Po inklusive Prostatamassage selbst den durchschittlichsten Handjob noch zu einem Erlebnis machen. Genaueres zu diesem Thema findet Ihr in Folge 22: Der Analverkehr.
Und was steht zum Schluss eines jeden erfolgreichen Handjobs? Genau, der Höhepunkt, das Kommen, das Abspritzen, das „Ja, ja, ja, jetzt, jetzt, jetzt … Aaah“.
Wenn Ihr merkt, dass er zum Höhepunkt kommt, könnt Ihr durchaus kurz davor aufhören. Und zwar dann, wenn es Euer Ziel ist, ihn noch nicht kommen zu lassen. Aber: Dann müsst Ihr wissen, wie Ihr weitermacht, denn nichts ist scheißer (gibt es das Wort?), als knapp vor Schluss mit runtergelassener Hose allein im Wald stehen gelassen zu werden. Wechsel zu Oralverkehr ist möglich, zur Penetration, statt der Hände die Brüste nehmen … Naja, Ihr wisst sicherlich, was noch möglich ist, lasst Eurer Phantasie freien Lauf. Wenn Ihr aber den richtigen Zeitpunkt verpasst habt oder es gar nicht darauf abgesehen hattet, wenn Ihr ihn also zum Abspritzen bringen wollt, dann haltet drauf, dann lasst nicht im letzten Moment nach, verändert nicht auf der Endgeraden Eure Taktik. Und wenn er sich krümmt und biegt (der Mann), dann ist das ein Zeichen, dass es gut ist, was Ihr macht, weil er sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Also macht weiter, denn jetzt aufzuhören, das wäre Folter. Er wird es eh nicht mehr zurückhalten können, nur dass ein Innehalten zu diesme Zeitpunkt unter Umständen dazu führt, dass das Sperma nur so halbgar rauströpfelt, was wirklich, wirklich eine große Enttäuschung sein kann, wenn man sich auf Springbrunnen eingestellt hat.
Die ganzen Diskussionen, wo der Mann jetzt hinspritzen soll, auf Eure Brüste, in Euer Gesicht, auf Euren Bauch oder seinen, auf den Teppich oder das Bett oder doch in Euch oder wohin auch immer, ist, wenn Ihr Euch richtig angestellt habt, absolut überflüssig. Wenn Euer Mann im letzten Moment noch daran denkt, schnell die Stellung zu wechseln, um, wie im schlechten Porno, bestimmen zu können, wo sein Saft landet, habt Ihr irgendwas verkehrt gemacht. Sonst wär’s ihm nämlich wurscht.
Euer Adam
Bild: Martin van Maele
