Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

140 – Das Spielen mit dem Schniedel

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Liebe Frauen,

moah, schaut nur, der kleine Bub dort am Strand, wie der da steht, so nackig, mit den Füßen im kalten Wasser, irgendwie unsicher, ob er jetzt weitergehen soll oder nicht, ob ihm dieses seltsame Ding See vor ihm geheuer ist oder nicht, ob er nicht doch lieber umdrehen soll, zurück zu Mama und dem Liegestuhl und dem Handtuch und der Sicherheit und … Und, nein, wie süß, schaut nur, die ganze Zeit zupft er irgendwie unsicher an seinem Schniedelchen rum, ach ja …

Ja, wenn er das in, sagen wir mal, 12 Jahren wieder tut, dann heißt es: Ferkel. Und in 20 Jahren: Schwein. Weil Männer haben sich nicht an den Penis zu packen, ist ja ekelhaft auch irgendwie.

Nein, ist es nicht.

Ja, ist es schon, wenn ein Mann das tut, weil er sich da ganz bewusst hingreift und einen auf Macho macht. Oder auf Michael Jackson. Und deswegen wird es uns abgewöhnt, brutal, das hat nicht zu sein. Dabei ist es im Grunde doch ganz natürlich. Selbst im Bauch der Mutter fassen sich die kleinen ungeborenen Jungs an ihren Piepmatz. Ist doch schön. Steht da so ein Ding weg, na da muss man doch hinlangen, geht gar nicht anders, wozu soll es sonst da sein, nicht?

Ich kann jetzt kaum die Meinung vertreten, dass es schade ist, dass es den heranwachsenden Möchtegernmännern abtrainiert wird, denn sonst würden sie alle nur mehr mit der Hand im Schritt rumstehen und einen auf Macker machen. Trotzdem. Ja, trotzdem geht uns Männern damit etwas verloren. Nichts Schlimmes, nichts Wichtiges, nichts, worauf wir nicht verzichten könnten, aber eben doch. Und deswegen eben doch auch: Schade.

Aber es gibt eine Lösung.

Und da kommt jetzt Ihr, liebe Frauen, ins Spiel.

Ihr könnt Euch wahrscheinlich schon denken, was jetzt kommt. Genau: Wenn wir schon nicht mit unserem Schniedel spielen dürfen, dann dürft Ihr es umso mehr. Wann auch immer Ihr wollt, da hängt er, greift zu.

Problem, ich weiß: Wenn Ihr zugreift, hängt er nicht mehr. Und wenn er nicht mehr hängt, werden da so Signale ans Männerhirn gesandt: Erektion, bitte wo reinstecken.

Nun verrate ich Euch, liebe Frauen, etwas, da dürft Ihr echt nicht sagen, dass Ihr es von mir habt: Spielt mit dem Schniedel Eures Mannes, immer und überall. In der Öffentlichkeit müsst Ihr ihn ja nicht rausnehmen, da reicht auch mal ein sanftes, ach, wie zufälliges Streicheln drüber, aber dann zuhause, vor der Glotze … Nur keine Hemmungen. Und jetzt kommt’s: Das heißt aber nicht, dass er kommen muss. Sprich: Ich fordere Euch gerade nicht dazu auf, ihm einen runterzuholen, oder mit ihm zu schlafen, neinnein, nur damit spielen. Und nehmt Euch Zeit. Und packt ihn wieder weg, wenn sein Besitzer mehr einfordert. Und holt ihn wieder hervor, wenn sein Besitzer sich damit zufrieden gegeben hat, dass er nicht zu einem schnellen Abwichsen kommen wird. Und so weiter. Irgendwann wird sich Euer Mann fügen. Und dann, ja dann wird er genießen, denn die kleinen Jungs wissen, warum sie, unsicher am Wasser stehend, an ihrem Schwänzelein rumzupfeln: Weil es beruhigt, es erzeugt so ein sicheres Gefühl der gespannten Entspannung, eine Ablenkung. Und als Erwachsener kommt noch eines dazu: Die Geilmachung. Denn irgendwann wird Euer Mann so derart durch dieses ständige Auf und Ab angemacht sein, dass er nurmehr scharf auf Euch sein wird. Und dann macht er alles für Euch, nur damit er endlich zum Zug kommt. Oder zum Abschuss. Oder zu was auch immer.

Euer Adam

Bild: Martin van Maele

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© Raoul Biltgen

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