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416 – Der Tittenfick

24. Dezember 2017

3 Kommentare

  • Penis
  • Sex

Liebe Frauen,

Männer haben ein Problem.

Na gut, Ihr habt recht, Männer haben nicht nur ein Problem, sondern viele.

Aber eines davon liegt in ihrer Ausrichtung aufs Visuelle. Sie wollen sehen.

Was wollen sie sehen?

Euch. In voller Pracht. Und damit ist immer nackt gemeint.

Das alleine wär ja schön und gut, sie wollen aber auch sich sehen. In voller Pracht. Und damit ist immer ihr bestes Stück gemeint. Warum glaubt Ihr denn, dass die ständig Fotos von ihren Schwänzen als Profilbilder auf tinder stellen? Weil sie ihren Schwanz so toll finden. Und denken, dass auch Ihr ihren Schwanz ganz toll finden müsst. Alles andere ist nebensächlich.

416 - der Tittenfick | Adam sprichtUnd am allerliebsten sehen sie ihren Penis in Aktion. Also beim Sex. Und da ist das Problem: Geht nicht. Sobald sie da sind, wo sie sein wollen, nämlich in Euch, sehen sie ihren Penis nicht mehr. Blöd. Deswegen haben Männer so viel Spaß daran, ihren Penis immer so weit wie möglich aus Euch rauszuziehen, damit sie es endlich wieder zu Gesicht bekommen, ihr Prachtstück. Und damit sie sehen, dass es tatsächlich ihr Ding ist, das da ganz in Euch verschwindet. Aber oh, wo ist es denn jetzt hin? Weg? Nein, das kann doch nicht sein, das muss ich mir gleich wieder anschauen. Hui, und da ist es schon wieder. Ach, ist es nicht schön und dick und ach?

In Pornos wird wo abgespritzt? Eben, nicht in der Vagina. Draußen. Weil wer es sehen will? Eben, der Mann. Da kommt es, mein Sperma, da spritzt es, da liegt es, auf Euch. Dann weiß der ansonsten vielleicht wankelmütige Mann, dass er es war, der da gerade das vollbracht hat, was zu vollbringen er sich kraft seines Geschlechts beauftragt fühlt.

Und doch bleibt immer so ein Stück Unbefriedigung zurück. Denn im Grunde will er doch sein Gemächt im wichtigsten Moment seines erektilen Daseins beobachten können, nämlich beim Ficken.

Und da schlägt das tapfere Schneiderlein gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche: Sofern er denn auf Titten steht, steckt er seinen Schwanz dazwischen. Fühlt sich fast so an wie unten, aber er sieht, wie er werkt, rein und raus und hin und her. Und das auch noch zwischen Euren Brüsten, hurra. Und dritte Fliege: Seine Spitze kommt immer wieder so nah an Euer Gesicht, an Euren Mund, und die Vorstellung, dass ihr vielleicht mit Euren Zungenspitze daranreichen könntet … Oder die Latte sei so groß, dass sie bis in Euren Mund stößt … Blowjob und Fick in einem, was für eine Vorstellung.

Aber merkt Ihr was?

Es geht mal wieder ausschließlich um den Mann. Und sein Gemächt. Und sein Vergnügen. Weil irgendwie sehe ich in diesen ganzen Phantastereien nicht, wie Ihr zu dem kommt, was Ihr vielleicht wollt. Oder habt Ihr da was von, so rein befriedigungstechnisch, wenn ein Schwanz zwischen Euren Brüsten hin- und hergeschoben wird?

Es keimt in mir die Theorie, dass Männer, die nicht gar so egozentrisch durch die Welt gehen, weniger Fan vom klassischen Tittenfick sind.

Und es gilt zu bedenken, dass der klassische Tittenfick eine gewisse Tittengröße voraussetzt.

Woraus sich gleich eine weitere Theorie ergibt: Männer, die nicht unbedingt auf große Brüste stehen, stehen vielleicht eher drauf, dass auch Frauen was vom Sex haben.

Und die geneigten Russ-Meyer-Fans sind egoistische Arschlöcher.

Aber wie gesagt, alles nur Theorie. Die nur Ihr, liebe Frauen, auf ihre Richtigkeit hin überprüfen könnt.

Euer Adam

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3 Kommentare zu "416 – Der Tittenfick"

  • Deine Theorie trifft es, jedenfalls auf mich bezogen, voll und ganz zu: bin kein Fan von Tittenfick und stehe eher nicht auf große Brüste, dafür ist es mir aber, auch für meine eigene sexuelle Zufriedenheit,sehr wichtig, dass Frau ihren Spaß hat. Und ja, auch für meine Befriedigung brauche ich keinen Orgasmus oder abgespritze oder was auch immer. Sex, ohne dass Frau Spaß dabei hat, ist für mich kein befriedender Sex – vorausgesetzt, Frau ist ehrlich und kann auch sagen was sie gerade braucht und will. Hellseher gehören nun mal in die Kategorie „Märchen“ 😉

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