Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

386 – Das Glück des miesen Liebhabers

| 25 Kommentare

Liebe Frauen,

Euer Mann ist bringt es nicht?

Bild: Isoda Kôryûsa

Bild: Isoda Kôryûsa

Dann freut Euch des Lebens.

Euer Mann ist also kein besonders guter Liebhaber. Er schafft es höchstens mit Müh und Not und unter Eurer handfesten Anleitung, Euch zum Höhepunkt zu bringen. Er fickt zu schnell und leckt zu lasch, er sagt die falschen Worte zum falschen Zeitpunkt und auch mal gar nichts, er küsst nicht einmal gut, seine Zunge liegt ihm nur so faul im Mund rum, respektive in Eurem, oder er sabbert beim Küssen, oder er küsst zu fest, aber darum geht es nicht, nein, es geht um den Sex, den er einfach nicht draufhat. Er ist ein Langweiler. Herrgott, wie Ihr Euch langweilt, wenn Ihr mit ihm schnackseln wollt. Ihr tut die ganze Zeit nichts Anderes als Gähnen. Oder eher: Ihr tut nichts Anderes, als das Gähnen zu unterdrücken. Und diesen verzerrten Gesichtsausdruck missinterpretiert er dann als Grimasse des Verzücktseins, der orgasmischen Freude, des Höhepunkts. Wenigstens hört er dann auf, denkt Ihr Euch, weswegen Ihr wahre Meisterinnen geworden seid, ihm welche Extasen auch immer vorzuspielen. Hauptsache, es hat dann auch mal ein Ende. Wobei er natürlich sowieso zu schnell ist. Zu schnell fertig. Was ihn angeht. Er kommt schon, da ist er grad mal in Euch eingedrungen. Oder er hat gerade mal angeklopft, ob er reindarf. Oder er hat gesehen, dass Ihr Euch nackig gemacht habt. Oder er hat nur mal dran gedacht, dass es jetzt Sex geben könnte. Oder noch am gleichen Tag. Dieses Wochenende. Und zack, schon ist alles in der Hose. Aber ehrlich gesagt, auch ok, denn Euer Mann, der ist so ein mieser Liebhaber, dass Ihr Euch wahrlich sehr anstrengen müsst, um ihn noch liebhaben zu können, sehr sehr sehr.

Aber das habt Ihr nunmal, so ein Mist aber auch, könnt Ihr denn nicht einen Typen lieben, der Euch in die Gefilde der ewigen Sexgründe emporvögeln kann?

Nein.

Tja.

Tja, wenn Ihr ihn liebt, diesen miesen Liebhaber, dann freut Euch des Lebens, liebe Frauen, denn Ihr werden lange etwas von ihm haben, vom Mann Eures Lebens und allzu trockener Träume. Denn er wird Euch erhalten bleiben. Denn er weiß, dass er es nicht bringt. Jeder Mann weiß, dass er es nicht bringt, wenn er es nicht bringt. Sowas spüren Männer. Weil Männer ja durchaus ganz besonders sensibel sind, wenn es darauf ankommt, zu spüren, was in Frauen vorgeht … Nein, Blödsinn, spürt er eben nicht. Deswegen ist er ja so ein Gartenschlauch, auf dem er mit dem eigenen Fuß drauf steht.

Also müsst Ihr es ihm sagen. Ja, richtig, liebe Frauen, sagt Eurem Mann, dass es eine Qual ist, mit ihm den Beischlaf zu vollziehen, und dass alle Männer, die Ihr vor ihm hattet, aber sowas von viel viel besser waren als er. Denn wenn er weiß, was er nicht kann, nein, dann wird er es dadurch nicht besser machen, nein, aber er wird sich nicht trauen, sich einer anderen Frau anzutun. Wenn Ihr nur gründlich sein Rückgrat und damit jedwedes Selbstvertrauen gebrochen habt. Dann ist er froh, dass er bei Euch gelandet ist. Weil Ihr ja bei ihm bleibt, obwohl er so ein Luschi ist. Dann wird er schätzen, was er hat. Und nur beim Gedanken, fremd zu gehen, sich eine andere Frau anzulachen, ja, Euch zu verlieren und sich eine andere Frau anlachen zu müssen, vergeht es ihm. Na da bleibt er lieber bei Euch.

Der Superstecher aber, der wird auf ewig das Gefühl haben, er muss auch andere Frauen super stechen, sie beglücken mit sich und seinen Fähigkeiten, nein, den zu halten, das ist kein Zuckerschlecken.

Also am besten sagt auch dem besten Liebhaber der Welt, dem Casanova aller Casanovas gehörig Eure Meinung, dass er aber sowas von abkackt. Und dann schön brav versuchen, die Schreie der Wollust im Moment der höchsten Entzückung unterdrücken, sonst könnte er Euch noch auf die Schliche kommen, und das wollen wir doch alle nicht, nicht wahr?

Nicht wahr?

Euer Adam

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25 Kommentare

  1. Ich hatte noch keinen Sex mit 100 Frauen. Meine praktischen Erfahrungen stimmen aber überein mit meinen theoretischen Informationen. Er gibt wahrscheinlich nur wenig, das so unterschiedlich ist, wie das sexuelle Empfinden und die sexuellen Wünsche von Frauen. Männer kann ich selbstverständlich nicht beurteilen .

    Was macht ein Mann, wenn sich die Frau auf den Rücken legt, die Beine spreizt und die gelähmten Hände daneben? Wenn sie eine 2. Runde will, fragt sie: „Krieg ich noch was?“
    Es gibt Frauen, die bewegen sich so, dass Mann fast nichts zu machen braucht. Manche Frauen wissen wo und wie es ihnen gut tut. Ihr „Anlasser“ ist so empfindlich, dass sie nur 3 Sek. mit dem Finger aushält (auch ganz zart). Andere brauchen keinen Orgasmus. Er sei nur so wichtig wie das Plätzchen zum guten Kaffee. Eine erwachsene Frau wusste nicht mal was ein O. ist.
    Bei einer Verabredung zum Sex fragte die Frau: „Soll ich mich ganz ausziehen?“.

    Sigmund Freud sagte: „Die große Frage, worauf ich noch keine Antwort gefunden habe, trotz dreißig Jahre Erforschung der weiblichen Seele, ist: Was will die Frau?“

  2. Lieber Adam,
    wenn ich so deine Kommentare, aber besonders diesen, lese, dann müsste ich mich schämen, weil ich dieser Gattung angehöre. Vielleicht stimmt es ja, dass eine Frau einen Mann braucht, weil der Vibrator nicht Rasen mähen kann. Er kann aber auch die Dame nicht ausführen und den Urlaub bezahlt er auch nicht.

    Den nachstehenden Spruch hatte ich vor langer Zeit mal kopiert. Vielleicht stimmt er ja:
    Männer
    So unnütz wie Unkraut, wie Fliegen und Mücken,
    so lästig wie Kopfweh und Ziehen im Rücken,
    so störend wie Bauchweh und stets ein Tyrann,
    das ist dieser Halbmensch, sein Name ist Mann.
    Er steht nur im Weg rum, zu nichts zu gebrauchen,
    ist immer am Meckern und ständig am Fauchen.
    Er ist auf der Erde, ich sag´s ohne Hohn,
    vom Herrgott die größte Fehlkonstruktion.
    Ein Mann wär doch ohne die Frauen verloren,
    er wär ja ohne uns nicht mal geboren!
    Erst durch unsere Hilfe wir mit viel Bedacht,
    so halbwegs ein Mensch aus dem Schlappschwanz gemacht.
    Ein Mann hält sich oft für unwiderstehlich
    und glaubt, schon ein Lächeln vom ihm macht uns selig.
    Stolziert durch die Gegend wie ein Hahn auf dem Mist,
    und merkt dabei gar nicht, wie dusselig er ist.
    Fühl ich mich unwohl und kann kaum gehen,
    weder sitzen, noch liegen oder stehen,
    dann sagt er: “Komm mach nicht so ´n Wind!”
    doch sitzt im ein Pups quer, weint er wie ein Kind.
    Mit dem Maul sind sie stark, da können sie prahlen,
    doch wehe, der Zahnarzt bereitet im Qualen,
    dann sind sie doch alle – verzeih´ den Vergleich -
    wie ein Korb voller Fallobst so faul und so weich.
    Ein Mann ist ganz brauchbar, solang er noch ledig,
    da ist er oft schlank und sein Körper athletisch,
    da ist er voll Liebe und voller Elan,
    kaum ist er verheiratet, wird nichts mehr getan.
    Mit Gold und Brillanten tat er Dich beglücken,
    das kriegt heut die Freundin, hinter dem Rücken,
    und Du kriegst heut nur noch, wenn er dran denkt,
    zum Geburtstag ´nen Schnellkochtopf geschenkt.
    Als Jüngling wollt´ er dauernd kosen und küssen,
    als Ehemann will er davon nichts mehr wissen.
    Verlangst Du Dein Recht, dann wird er gemein:
    er gibt Dir´s Gebiß und sagt: “Küß Dich allein!”

  3. entschuldigung..

    worum geht es denn jetzt? alte frau – junger mann oder umgekehrt und was gesellschaftlich hier noch im argen liegt oder um die qualität eines schlechten liebhabers als langzeitbettgenosse und lebenspartner?

    • In erster Linie wohl um die Qualitäten als Bettgenosse, aber halt nicht nur. Sex und Liebe scheinen in der Diskussion so wenig wie in der Ausführung so leicht voneinander zu trennen zu sein. Und da spielt natürlich auch die Gesellschaft eine Rolle. Und bei beiden Konstellationen muss der Mann der gute Liebhaber sein, die Frau gut aussehen, wie es scheint.

    • Erika, Du hattest den Stein bei Stephan und mir ins Rollen gebracht mit deinem Kommentar vom 02. Juni, einen 60-70+ Typen auf Kurs zu bringen plus “…der trend geht vielleicht auch unter diesem gesichtspunkt richtung jüngerer lover”. Und wir denken beim Lesen: Ja doch, wieso nicht, ran an den Speck und warum nur Trend.
      Adams Artikel führen bei uns oft zu Gesprächen, die am Ende, das jeweilige Thema weiterführend, noch in eine andere Richtung gehen wie bei deinem Kommentar. Und dann landen wir bei “ältere Frau und jüngerer Mann als Lover”, dass genau das leider von vielen noch nicht als Normalität gesehen wird und dass die Gesellschaft teilweise recht verbohrt ist.

      • hallo susanne,

        das habe ich ins rollen gebracht – stimmt :-)

        meine beobachtung zum thema “schlechter liebhaber” geht dahin, dass sich frauen häufig nach sexuell freudloser ehe/beziehung in die arme eines potenteren, wissenderen lovers flüchten obwohl der partner sein bestes gibt – zb die familie ernährt und alles tut, um es recht zu machen. das erkennt die partnerin auch an. oft geht das jahrelang gut.

        und dann fragt sich die frau, ob es sexuell schon alles gewesen sein soll. eine unzufriedenheit bricht sich bahn. anlass kann ein gespräch mit der besten freundin sein, ein bericht in einer frauenzeitschrift oder dergleichen.. oder ein film.

        jetzt mache ich hier ein neues fass auf und frage, weshalb frauen bücher verschlingen und sich nach mehr farbe dem schlichten grau sehnen.. oder weshalb der weichgespülte typ mann langsam aus der mode kommt.

        männer fragen sich natürlich auch, ob die angetraute bringt, was ihnen in ihrer fantasie so vorschwebt und oft mündet dies dann in einer außenbeziehung. alles soll so bleiben – die gewohnte umgebung und die gesamtversorgung zuhause. eine trennung steht zunächst nicht zur debatte. konventionen und abhängigkeiten spielen ebenfalls eine rolle. nur bohrt die frage, ob da draußen nicht noch ein abenteuer wartet. das fragen sich i. r. männer, die sich selbst für sexuell kompetent halten. die luschen fragen sich das nicht. die wundern sich, wenn madame plötzlich den koffer packt..

        schlussendlich ist alles eine frage der kommunikation und des sich bemühens um den partner.

        • Hallo Erika, “…und dann fragt sich die frau, ob es sexuell schon alles gewesen sein soll.” Und warum fragt sie nur sich und nicht gleichzeitig direkt mal den betreffenden Kerl?
          Ich vertrete die Ansicht, niemand muss eine unbefriedigende/lustlose Beziehung “über sich ergehen lassen”, sie einfach nur hinnehmen, weil man sich daheim irgendwie arrangiert hat und es so nett geordnete Verhältnisse sind. Und ist frau mit ihrem Partner sexuell derart unzufrieden, dann muss eben sie die Initiative ergreifen und, genau wie Du am Ende schreibst, die entsprechende Kommunikation in Gang setzen, ist doch auch in ihrem ureigensten Interesse.
          Sex ist sicher nicht der einzig wichtige Aspekt einer Beziehung, aber eindeutig wichtig genug, dass man zusammen zusieht, ihn für beide Partner ausreichend lustvoll zu gestalten.
          Hat frau jedoch einen Typen erwischt, der das nicht so sieht, weil er sich gar in eklatanter Selbstüberschätzung für kompetent genug hält (nett ausgedrückt von Dir) und Abhilfe für nicht notwendig ansieht (muss leider zugeben, diese ignorante Sorte gibt es unter uns), hilft wohl wirklich nur, sich anderweitig umzusehen.
          Meine Frau nickt gerade heftig und meint, das gilt gleichzeitig umgekehrt und dann sollte man doch darüber nachdenken, einen kompletten Schlussstrich zu ziehen, weil Gleichgültigkeit Einzug in die Beziehung gehalten hat und letztendlich schadet man sich dadurch auch selbst, weil dauerhaft unzufrieden mit der Situation, auch wenn sie sich beispielsweise in finanzieller Abhängigkeit von ihm befindet.
          Ich weiß, woran ich bin. Susanne würde so ein Verhalten von mir niemals dauerhaft akzeptieren, ohne mir ein paar verbale Hiebe zwischen die Hörner zu verpassen und wenigstens ein sehr ausführliches Gespräch mit mir zu führen (sie ist mir aber auch viel zu wichtig, um ein derart negatives Verhaltensmuster an den Tag zu legen, jedoch gilt auch das gegenseitig).
          Ich zitiere sie jetzt mit Bezug auf Deine Aussage, weshalb Frauen Bücher verschlingen… “Eine Flucht in eine bessere oder anregendere Welt, verursacht durch den Wunsch nach mehr Farbe in ihrem Leben. Und der komplett weichgespülte Typ Mann kommt meines Erachtens etwas aus der Mode, weil er eben irgendwann nicht Anregung genug bietet, zu wenig Reibungspunkte, ob sexuell oder auch intellektuell. Man braucht in einer Beziehung doch auch Kontroversen, sonst plätschert sie einfach nur so vor sich hin. Der Typ Weichspüler ist mir zu oft mit zu wenig zufrieden.”

  4. *grübel, grübel*

    es hört sich hart an, aber ich lasse nur einen versuch gelten.. bringt er es nicht? dann.. der nächste bitte! besonders in meiner altersklasse [ich bin 58j.] behaupten die herren oft, in ihrer jugend wahre meister beim vögeln gewesen zu sein. 3 x täglich sagt nichts über die qualität als liebhaber – sorry :-/ liebe männer.

    sie behaupten dann meistens, nie die richtige frau gefunden zu haben. den damen/ehefrauen sei es immer zu oft gewesen. ich vermute eher es war ihnen zu blöd, zu fad oder was auch immer. da muss dann einmal der für sie richtige kommen – schwupps! sind sie weg..

    ob einer ein echter bringer in war und das jeweilige weib ihn nicht verstand, weshalb er immer zu kurz gekommen ist – der ärmste! – nun, das kann ich nicht nachprüfen. oder doch? nee, lass mal.. es ist für mich (lebens-)zeit verschwendung, wenn ein endfünfziger sich nach fast 40 jahren “übung mit frau” nicht auskennt und irgendwie irgendwo an dem objekt seiner begierde herumschraubt.

    bedauerlich für die ewigen schrauber, dass frauen ab mitte dreißig erst so richtig selbst-bewusst loslegen und dann mit ü50 noch mal einen drauflegen (nämlich einen, der weiß was sache ist).

    das alles kann echt stressig sein und zu einer später, bitteren erkenntnis führen. sollte ein mann im bett seiner besseren hälfte über jahre geduldet worden sein, dann darf er gern in die kissen heulen. er bekommt bestimmt einen beruhigungstee ans bett. und glaubt mir – pornos gucken (rein studienhalber, versteht sich) ist da nicht (mehr) hilfreich.

    • ich könnte mir vorstellen, dass dabei auch die Frage eine Rolle spielt, ob er – abgesehen von seinen Bettqualitäten – für eine längerfristige Beziehung taugt, nicht? Denn wenn sonst alles superduperobergeil ist, könnte es sich ja vielleicht lohnen, ein wenig Zeit in die Verbesserungen seiner einzigen Mängel zu investieren.

      • lieber adam,

        wenn alles passt und entwicklungs-potent-ial vorhanden ist.. warum nicht? alles andere wäre wohl unfair.

        aber…… in meinem alter hat man noch wie viel geile jahre? dann bringst du den 60-70+ typen auf kurs und dann naht schon die gruft. der trend geht vielleicht auch unter diesem gesichtspunkt richtung jüngerer lover. *fg*

        • Warum es nur beim Trend belassen? Warum sollte irgendwas eine Frau daran hindern, sich einen jüngeren Lover zu suchen?

          • Warum es nur beim Lover belassen? Warum sollte irgendwas eine Frau daran hindern, sich einen jüngeren Mann fürs Leben zu suchen?

          • Ältere Frau und jüngerer Mann, da bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Und es wäre sehr schön, wenn unsere Gesellschaft aufhören würde, in dem Fall mindestens eine Augenbraue hochzuziehen! Gleiches Recht für alle.
            1. Weil sie vielleicht nicht mehr von ihm will? Ein Mann ausschließlich als Sexobjekt? Soll vorkommen und was spricht dagegen?
            2. Ebenso wenig spricht dagegen, sich einen jüngeren Mann fürs Leben zu suchen. Da hast du vollkommen Recht, sehe ich auch so.

          • Macron und seine Frau setzen Trends

          • Finde ich super! Aber leider haben beide wegen ihrer Beziehung mehr als nur leichten Widerwillen erfahren müssen. Traurig! Toll finde ich, dass er seiner missbilligenden Umwelt offenbar gesagt hat (sorry für die Wortwahl, besseres fällt mir zu dem Thema gerade nicht ein): “Leckt mich doch am Arsch!” 25 Jahre Altersunterschied, na und, geht doch. Da haben wir wieder das leidige Thema gesellschaftliche Konventionen (nochmal sorry): zum Kotzen. Ältere Frau und jüngerer Mann ist allzu offensichtlich nach wie vor dazu geeignet, dass sich andere über ein Paar das Maul zerreissen.

          • Ich wünsche mir, dass es nicht nur ein Trend ist, sondern Normalität wird. Davon sind wir noch weit entfernt. Französischer Wahlkampf: was war immer wieder Thema in den Gazetten? Das Alter von Macrons Frau. Geht doch nur die beiden und ihre Familien etwas an.
            Dieser unerträgliche Mensch in den USA, der sich Präsident nennt: dessen Frau ist 24 Jahre jünger als er. Und, wenn hat es groß gejuckt?

  5. Muss doch kein Dauerzustand sein/bleiben, dass wir so unbefriedigend vor uns hinwurschteln. Wünsche äußern, uns ein wenig an der Hand nehmen und auch mal einen erfolgversprechenden Weg weisen, wir sind doch lernfähig.
    “Wenn Ihr nur gründlich sein Rückgrat und damit jedwedes Selbstvertrauen gebrochen habt…” So rabiat muss es aber auch nicht ablaufen.

    • und wenn er gelernt hat … rennt er zur nächsten, um der zu zeigen, was er jetzt alles drauf hat? :-O

      • Nein, tut er nicht (Adam, etwas Denkvermögen solltest du deinen Geschlechtsgenossen schon zutrauen, nicht jeder ist ein Vollhonk). “Dann wird er schätzen, was er hat…”
        Aber allerspätestens dann wird dem Kerl bewusst, was für ein Glück er wirklich hat. Sie hat ihm gezeigt, wie er sein unbefriedigendes Rumgegrabsche und Rumgewühle abstellen kann, was nicht nur für sie deutlich befriedigender ist, hat ihm eben nicht das Rückgrat gebrochen, und… ist davor nicht zu einem Casanova gelaufen, der höchstwahrscheinlich mehr drauf hat.

  6. „Männer fürchten Sex mehr als Frauen.“

    Arthur Miller
    _______________________________________

    Schlechte Liebhaber..
    Jetzt verstehe ich das Zitat *lol*

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© Raoul Biltgen

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