Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

113 – Der Sex im Freien

| Keine Kommentare

Liebe Frauen,

so langsam scheinen wir mal wieder den Winter überwunden zu haben (Hurra!) und die Frühlingsgefühle machen sich breit. Endlich wollen wir die dicken Winterpullis in den Schrank verbannen und die Mäntel auch und die klobigen Schuhe und schon tauchen die ersten Frauen auf, die wieder Haut zeigen, und die Sonnenbrillen auf Männernasen, um unbeobachtet beobachten zu können, wie sich Brüste unter T-Shirts frei bewegen, und da reicht nach der langen Winterpause manchmal schon ein nur leicht gewagtes Dekolleté, um Männerherzen und Männergenitalien höher schlagen und steigen zu lassen.

Ja, es ist die Sonne und die vielleicht noch frische aber doch angenehme Luft, die die Säfte in uns wallen lässt, und nicht mehr der Gedanke an heiße Badewannen und gemütliches unter warme Decken gehülltes Lümmeln vor Kaminen beherrscht unsere Phantasien, sondern zügelloses sich frei Machen, Kleider vom Leib Reißen und nackte Haut Zeigen und gezeigt Bekommen, sie Berühren, Befühlen, Belecken und Schmecken.

Also raus aus den dunklen Kemenaten und rein in die freie Natur.

Und dort wird gefickt, dass sich die gerade aus dem Winterschlaf erwachenden Bären die Augen reiben, ha.

Oder etwa nicht?

Wenn ich, wie so oft, von mir aus gehe, dann ja, dann will ich Sex im Freien haben, um mich zu erleben und sie, um die Welt um mich herum zu spüren. Tatsächlich hat aber erst kürzlich eine Frau, die ebenso denkt und fühlt, mir von ihrem Leid geklagt, es sei so schwer, Männer zu finden, die sich darauf einlassen, auch mal am Strand den Schniedel zu versenken und, ja, es darauf ankommen lassen, dabei erwischt, oder sagen wir mal, beobachtet zu werden.

Warum, liebe Männer? Seid Ihr echt so feige? Oder glaubt Ihr, Ihr bringt es nicht? Glaubt Ihr, ein Euch beim Sex beobachtender Mann denkt sich, Ihr habt ein zu kleines Rohr?

Ach so, klar, jetzt weiß ich es, Ihr wollt nicht, dass sich andere Männer daran aufgeilen, Euch beim Sex zuzuschauen, ist es das? Die alte „Hu, ich bin eine Hete und alles, was auch nur andeutungsweise schwul ist, ist igittigitt“?

Oder seid Ihr, liebe Geschlechtsgenossen, einfach nur zu bieder?

Wie auch immer, Ihr wisst nicht, was Euch entgeht.

Nur die Frauen wissen, was Ihnen entgeht.

Liebe Frauen, mein Mitleid ist mit Euch.

Und meine tiefstempfundenen Gedanken…

…wenn ich mir Euch vorstelle, wie Ihr es im Park gleich nebenan treibt, im Wald und auf der Wiese, am Strand oder im Wasser, an Land oder in der Luft… Wie auch immer letzteres zu bewerkstelligen ist.

Und da es keinen anderen Mann zu geben scheint, der es an all diesen wunderbaren Orten mit Euch treibt, bleibt mir ja nichts anderes übrig, als mir auch mich vorzustellen, wie ich es mit Euch treibe, im Park gleich nebenan, im Wald und… Wir sehen uns draußen, ich freu mich auf Euch.

Euer Adam

Bild: Thomas Rowlandson

Dir gefällt das? Dann sag's bitte weiter:

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Captcha Captcha Reload


 

© Raoul Biltgen

Top