Adam spricht

über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen

359 – Der Panda-Porno

| 6 Kommentare

Liebe Frauen,

Pandas sind ursüß.

Panda PornoUrsüß ist jung-österreichisch für ganz besonders süß.

Und das sind sie ja auch, ganz besonders süß, diese großen Augen … Ok, sind nur kleine Augen, aber diese großen Flecken rund um die gro…, rund um die kleinen Augen, und dieses puschellige Fell und überhaupt, die sitzen immer so urgemütlich rum und kauen urgemültlich an ihren Bambusblättern und tun urgemütlich sonst ganz genau gar nichts. Ach, irgendwie wie wir Menschen, wenn wir es uns winterlich-warm vor dem Fernseher gemütlich machen, die Liebste oder der Liebste gleich zur hand und das Leben ist schön.

Tja, aber wenn man fernsieht, kann man das zwar auch genießen, und wie ich vor Kurzem bereits festgestellt habe, ist das nicht pfui-macht-man-nicht, und trotzdem, es ist jetzt nicht unbedingt das Prickelndste, was man machen kann. Also ich zumindest ficke ich äußerst selten, während daneben Inspector Barnaby den alten englischen Damen auf die Zehen tritt.

Und so geht es auch dem Panda. Schaut zwar kein Barnaby, fickt aber auch nicht.

Und während bei den Menschen die Demografiepyramiden immer wackeliger werden, weil obenrum breit, heißt das beim Panda: Aussterben ist angesagt.

Dem Panda ist das egal. Dem besorgten Zoodirektor aber nicht. Schon gar nicht dem chinesischen. Also lässt er sich was einfallen. Porno. War sicher die Idee von einem Mann. Schaut sich der alte Brummbär an, wie es der flotte Feger aus Käfig Nummer sieben mit der kessen Kastagnette (mir ist auf die Schnelle keine bessere Alliteration eingefallen) treibt, dann weckt das den Bären in ihm, dann will er auch, bumsen, bumsen, bumsen, her mit den Puschelpopos, aber schnell. Hat der Direktor gesagt, dass das klappt. Hat der Direktor aber nicht unbedingt den Beweis dafür erbracht. Jetzt was eine Steigerung der Geburtenrate bei den Pandas anbelangt. Und ist ja auch klar. Wer Porno schaut, der macht dafür auch nicht mehr Kinder. Und wie in den letzten Jahren auch ein paar Wissenschaftler und Innen belegen: Wer Porno schaut, der hat nicht einmal mehr Sex, im Gegenteil. Das jetzt zu erklären, würde zu weit führen, scheint aber tatsächlich so zu sein, nicht umsonst gibt es immer mehr Männer, die sich wegen Pornosucht behandeln lassen. Weil sie was als Nebenwirkung verspüren? Richtig, Lustlosigkeit im wahren Leben. Dumm gelaufen. Für die Männer. Und die Pandas.

Was jetzt dem Panda aus der Patsche helfen kann, das weiß ich beim besten Willen nicht. Dem Menschen aber vielleicht schon: Porno zusammen schauen? Zum Beispiel. Oder Porno machen. Viel besser. Muss ja keine Kamera dabei laufen. Können uns ja den Papa-Bär vorstellen, wie der so vor sich hinbrummt, wenn er es endlich auf die Reihe bringt, falls uns das anmacht. Allerdings brummen Pandas nicht wirklich, die quietschen eher. Aber meingott, manche Menschen auch. So lange sie im Moment der Momente nicht „Mama“ rufen, ist doch alles nur halb so schlimm.

Und dann das Bambusblatt danach.

Euer Adam

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6 Kommentare

  1. Nein, wir haben noch nie vom Panda-Porno gehört, da offenbart sich anscheinend eine gewaltige Bildungslücke.
    Aber würde ich fast nur nährstoffarmen Bambus fressen, wäre ich vermutlich auch wenig paarungswillig.

  2. Panda-Porno? Um Himmels Willen, was bringt dich nur immer auf solche Ideen?

    • Noch nie vom Panda-Porno gehört? Hab ich vor Jahren schonmal drüber gelesen. Das Panda-Männchen, an dem das ausprobiert wurde, war mal richtig bekannt, mit Namen und so.

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© Raoul Biltgen

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